Ende 1789 wurde die Mumie von Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745-1804), über einen Agenten namens Kinn einer bankrotten Freimaurerloge in Hamburg abgekauft. Die beiden Söhne Friedrich und August Emil Leopold schenkten die Mumie Blumenbach auf dessen Bitten.
Im Besitz der Universität seit:
Sammlungseingang (aus Bestand des Academischen Museums)
Bereitstellende Institution:
Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Biologie und Psychologie, Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie, Historische Anthropologie und Humanökologie
Objekt-Typ:
Naturalia
Notiz:
zugehöriger Sarkophag im Archäologischen Institut ebenfalls in Datenbank verzeichnet
Größenangaben übernommen aus Nöcker (2020): Angaben beziehen sich auf die maximale Breite an den Schultern und die maximale Höhe.
Geschlecht:
weiblich
Größe in mm:
Höhe: 220,00 Breite: 320,00 Länge: 1540,00
Alter in Jahren:
adult
Literatur und Quellen
Erwähnungs-Original zu:
Beyträge zur Naturgeschichte / von Joh. Fr. Blumenbach … . – Zweyter Theil. – Göttingen : Bey Heinrich Dieterich, 1811. S. 51f
Beschreibungs-Original zu:
Nöcker (2020): 17ff
Abbildungs-Original zu:
Nöcker (2020): Abb. 1-9, i-v
Nöcker (2020): Abb. 1-9, i-v
Sekundär-Literatur:
Klatt, Norbert: „August Emil Leopold von Sachsen-Gotha und Altenburg und Johann Friedrich Blumenbach – Eine Beziehung sui generis“ in Klatt, Norbert: Kleine Beiträge zur Blumenbach-Forschung 6. Göttingen 2014, S. 56 Anm. 128.
Nöcker, Sarah (2020): Die ägyptische "Gotha-Mumie" in Göttingen. Historischer Kontext und anthropologische Untersuchungen. Bachelorarbeit an der Philosophischen Fakultät, Seminar für Agyptologie und Koptologie, Universiät Göttingen. 51 Seiten.
die Rechte für die digitalen 2D-Einzelaufnahmen liegen bei der Anthropologischen Sammlung der Universität Göttingen
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