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Krasnojarsk (Stein-Eisen-Meteorit)

Kategorie:
Meteoritenkunde
Inventarnummer:
GZG.HST.0.430
Sekundärnummern:
455
1733
2.20.7.13
Stückzahl/Serie:
1
Großgruppe allgemein:
Meteorite: Stein-Eisen-Meteorite: Pallasite
Großgruppe in Fachtermini:
Meteorite: Stein-Eisen-Meteorite: Pallasite
Neue Bezeichnung in Fachtermini:
Pallasit (PAL)
Synonyma:
Berg Emir
Emir
Kemis
Kemiz
Krasnoiarsk
Krasnoyarsk
Malyi Altai
Malyi Altaj
Medvedeva
Medwedewa
Mount Kemis
Pallaseisen
Pallace Iron
Pallas Iron
URI:
https://www.lpi.usra.edu/meteor/metbull.php?code=12356
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Alter/Datierung von:
Hadaikum
Alter/Datierung bis:
Hadaikum
Fall-/Fundumstände:
Fund ohne Fallbeobachtung
Bemerkungen zu den Fall-/Fundumständen:
Fund im Jahr 1772
Fall-/Erstfund von:
1772-01-01
Fall-/Erstfund bis:
1772-12-31
Fundort:
wenige km NW von Mikhavlova, Krasnojarsk, Russland
Bemerkungen zum Fundort:
Die gut 700 Kilgramm schwere Eisenmasse von Krasnojarsk wurde 1749 durch den Bauern J. Medwedef auf einem Berg, etwa 230 Kilometer südlich von Krasnojarsk zwischen zwei Nebenflüssen des Jenisei aufgefunden.
Donator/Geber:
Asch, Georg Thomas von (1729-1807)
GND Explorer
An die Georgia Augusta gelangten erste Belege des Meteoriten durch eine der frühen mineralogischen Sendungen von Baron von Asch, wie einem Brief vom 19. Juni 1779 zu entnehmen ist.
Sammler:
Pallas, Peter Simon (1741-1811)
GND Explorer
Im Jahre 1772 erhielt der deutsche Forschungsreisende Peter Simon Pallas (1741-1811), welcher auch einige Semester in Göttingen studiert hatte, über Umwegen Proben dieser Eisenmasse. Er ließ ganze Masse nach Krasnojarsk bringen, sowie etwas später nach St. Petersburg.
Datum (leg.) von:
1772-01-01
Datum (leg.) bis:
1772-12-31
Sammlungseingang von:
1772-01-01
Sammlungseingang bis:
1780-12-31
Erwerbsform:
Geschenk
Im Besitz der Universität seit:
Sammlungseingang (aus Bestand des Academischen Museums)
Bereitstellende Institution:
Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Geowissenschaften und Geographie, Geowissenschaftliches Zentrum, Geowissenschaftliches Museum
Objekt-Typ:
Naturalia
Notiz:
Der Meteorit von Krasnojarsk war der weltweit erste bekannt gewordene Stein-Eisen-Meteorit, was Anlass dafür war dieser besonderen, aus Olivin und Nickeleisen bestehenden Meteoritenklasse den Namen Pallasite, zu Ehren von Peter Simon Pallas zu geben.
Bemerkungen zum Zustand:
Frühere Gewichtsangaben:
Wöhler (1864, 1865, 1868, 1870, 1874), Klein (1879): nicht spezifiziert
Koritnig (1962): 75,9g
Größe in mm:
Höhe: 44,00
Breite: 24,00
Länge: 52,50
Gewicht (in g):
75,90
Erwähnungs-Original zu:
D. Joh. Friedr. Blumenbachs … Handbuch der Naturgeschichte : Zweyter Theil. – Göttingen : Bey Johann Christian Dieterich, 1780. S. 534
Bemerkung:
Johann Friedrich Blumenbach berichtet bereits 1780 in der ersten Ausgabe seines „ Zweyten Theils des Handbuchs der Naturgeschichte“ von diesen Stücken im Göttinger Academischen Museum.
D. Joh. Fr. Blumenbach’s … Handbuch der Naturgeschichte : nebst zwey Kupfertafeln. – Sechste Auflage. – Göttingen : Bey Johann Christian Dieterich, 1799. S. 655
Sekundär-Literatur:
Chladni (1794)
Bemerkung:
Die extraterrestrische Herkunft des “Pallas-Eisens” (Meteorit) bewies in überzeugender Weise erstmals Ernst Florenz Friedrich Chladni (1756-1827) in seinem 1794 erschienenen Werk “Über den Ursprung der von Pallas gefundenen und anderer ihr ähnlicher Eisenmassen und über einige damit in Verbindung stehende Naturerscheinungen”.
Originaletiketten:
Originaletikett
von der 1600 [Symbol für Pfund] schweren
Nickelhaltigen Masse von
Meteoreisen die Pallas 1772
auf einem Berge bey Krasnojarsk
am Jenisei aufgefunden.
Erhalten von H. Baron von Asch

isoliert

Handschrift von Blumenbach

Originaletikett
Krasnojarsk

direkt auf das Objekt geklebt

Datensatz angelegt am:
2011-05-17
Bearbeiter:
A. Böhme
A. Gehler
M. Reich
N. Schäfer
Zuletzt geändert am:
2024-07-23
Letzte Änderung von:
N. Schäfer
Lizenz:
CC-BY-SA-4.0
Rechtehinweis:
die Rechte für die digitalen 2D-Einzelaufnahmen liegen beim Geowissenschaftlichen Museum Göttingen, GZG

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