Ende 1789 wurde der Sarkophag inklusive einer weiblichen Mumie von Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745-1804), über einen Agenten namens Kinn einer bankrotten Freimaurerloge in Hamburg abgekauft. Die beiden Söhne Friedrich und August Emil Leopold schenkten die Mumie im Sarkophag Blumenbach auf dessen Bitten.
Im Besitz der Universität seit:
Sammlungseingang (aus Bestand des Academischen Museums)
Objekt-Typ:
Artificialia
Notiz:
zugehörige Mumie im Anthropologischen Institut ebenfalls in Datenbank verzeichnet (ANTIG.74/2017)
Größenangaben übernommen aus Nöcker (2020): Angabe zur Breite bezieht sich auf die maximale Breite an den Schultern; Angabe zur Höhe bezieht sich auf die Gesamthöhe, wobei die Höhe des Deckels 250mm und die Höhe der Wanne 160mm beträgt.
Größe in mm:
Höhe: 410,00 Breite: 580,00 Länge: 1750,00
Literatur und Quellen
Erwähnungs-Original zu:
Beyträge zur Naturgeschichte / von Joh. Fr. Blumenbach … . – Zweyter Theil. – Göttingen : Bey Heinrich Dieterich, 1811. S. 51f, 73ff
Beschreibungs-Original zu:
Nöcker (2020): 24ff
Abbildungs-Original zu:
Nöcker (2020): vi-viii, Abb. 11-13
Nöcker (2020): vi-viii, Abb. 11-13
Sekundär-Literatur:
Nöcker, Sarah (2020): Die ägyptische "Gotha-Mumie" in Göttingen. Historischer Kontext und anthropologische Untersuchungen. Bachelorarbeit an der Philosophischen Fakultät, Seminar für Agyptologie und Koptologie, Universiät Göttingen. 51 Seiten.
die Rechte für die digitalen 2D-Einzelaufnahmen liegen beim Archäologischen Institut der Universiät Göttingen
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